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                                    Am 18. Juni 2026 fand in Augsburgdie Mitgliederversammlung des Verbands f%u00fcr die Oberfl%u00e4chenveredelungvon Aluminium e. V. (VOA) statt. ImRahmen der turnusm%u00e4%u00dfigen Vorstandswahlen wurde der bisherigeVorsitzende, Friedhelm U. Scholten(AnodiTec Hamburg GmbH & Co. KG),im Amt best%u00e4tigt. Ebenso die beidenStellvertreter Thomas Engel (K%u00fchlEloxal GmbH) und Michael Oswald(Alutecta GmbH & Co. KG). Im %u00f6ffentlichen Teil der Mitgliederversammlung%u00fcberzeugten hochkar%u00e4tige Vortr%u00e4ge zuaktuellen arbeits- und sozialpolitischen Themen.Der neu gew%u00e4hlte Vorstand um Friedhelm U. Scholten (Foto) will die Branche der Oberfl%u00e4chenveredelung engagiert und sicher durch die derzeitigenHerausforderungen f%u00fchren. Im Fokussollen praxisnahe L%u00f6sungen stehen,die den Mitgliedsunternehmen klareOrientierung geben. Erfreulich ist zudem, dass mit der Wahl mehrere j%u00fcngere Mitglieder in den Vorstandeingezogen sind und damit neue Perspektiven einbringen. F%u00fcr die kommenden vier Jahre vertreten folgendeVorstandsmitglieder die Interessen derBranche: Dr. Thomas Becker (EloxalGerlingen GmbH), Michael Boche (aptExtrusions GmbH & Co. KG), MichaelGotta (elox Gerhard Gotta GmbH &Co. KG), Marc-Steffen Hinderer (HydroExtrusion Deutschland GmbH), SvenH%u00f6fler (Eloxal H%u00f6fler GmbH), TorstenSandersfeld (Diedrich SandersfeldGmbH & Co. KG), Marcel Saul (ekkaEntlackung Ernst Kuper GmbH),Georg Schwab (Eloxal-P%u00fchl GmbH),Christoph Wahl (HD Wahl GmbH) sowie Norbert-William Sucke (Erbsl%u00f6hAluminium GmbH), der von Aluminium Deutschland e. V. entsandt wird.Rechnungspr%u00fcferin Gudrun Wassermann (Eloxal M%u00fcller GmbH) standnicht mehr zu Wahl. Ihr folgen zweiRechnungspr%u00fcfer: Frank Erhardt (Erhardt ERKO GmbH) und Victor Gotta(elox Gerhard Gotta GmbH & Co. KG.)Auch hier zeigt sich der Generationenwechsel, denn auch die beidenstehen f%u00fcr die aktive Einbindung dern%u00e4chsten Unternehmergeneration.Perspektiven f%u00fcr starke Systeme Der Verband r%u00fcckte die Zukunft undStabilit%u00e4t der Sozialversicherungssysteme in den Fokus. Zwei fundierteVortr%u00e4ge beleuchteten dabei zentralePerspektiven: Dr. Irmgard Stippler,Vorstandsvorsitzende der AOK Bayern, analysierte die Krankenversicherung aus Sicht der Arbeitgeber undging insbesondere auf das starke Ausgabenwachstum der GesetzlichenKrankenversicherung und die derzeitige Situation der Fachkr%u00e4fte ein. Au%u00dferdem beleuchtete sie Perspektivenf%u00fcr eine zukunftsf%u00e4hige und sichereVersorgung, wobei sie auch auf diepolitische Diskussion einging. Erg%u00e4nzend dazu widmete sich Brigitte Iding,Vorsitzende der Gesch%u00e4ftsf%u00fchrung derDeutschen Rentenversicherung Bayern S%u00fcd, der aktuellen Lage und denHerausforderungen der gesetzlichenRentenversicherung. Sie ging insbesondere auf Pr%u00e4ventionsleistungen sowie Leistungen zur medizinischen Rehabilitation und zur Teilhabe am Arbeitsleben ein.Einen weiteren inhaltlichen Akzentsetzte Dr. R%u00fcdiger Maas vom Institutf%u00fcr Generationenforschung. In einemsehr unterhaltsamen Vortrag warf ereinen differenzierten Blick auf die verschiedenen Generationen, von BabyBoomer bis Alpha. Er zeigte auf, wiesich die digitale Welt auf die Generation Z auswirkt, wie Kommunikation von Personen unterschiedlichen Alters %u201eaneinandervorbeilaufen%u201c kann und welche Herausforderungen %u2013 aber auch Potenziale %u2013 generationen%u00fcbergreifendes Arbeiten in den Unternehmen mit sichbringt.Innovationen im FokusAuch die Sitzung des TechnischenKreises am 17. Juni, zu der der VOArund 70 Teilnehmende begr%u00fc%u00dfenkonnte, bot ein breites Spektrum anfachlichen Themen und intensivemAustausch. Im Mittelpunkt standenunter anderem aktuelle Entwicklungen im Pr%u00fcfwesen sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung der international anerkannten Qualit%u00e4tszeichenQUALANOD, QUALICOAT und QUALISTRIP, die f%u00fcr die Branche von zentraler Bedeutung sind. Dar%u00fcber hinaus wurden technischeFragestellungen auf europ%u00e4ischer Ebene diskutiert, etwa im Zusammenhangmit dem BREF STM. Hier informiertenBernard Gilmont, General-Sekret%u00e4rdes europ%u00e4ischen Dachverbands European Association for Surface Treatment on Aluminium (ESTAL), undMarc-Steffen Hinderer %u00fcber den aktuellen Stand und die Chancen beziehungsweise Herausforderungen f%u00fcr dieBranche.Zudem erhielten die Anwesenden einen Einblick in die laufenden Forschungsprojekte des fem Forschungsinstituts mit Beteiligung des VOA. Diese verdeutlichten einmal mehr die enge Verzahnung von Praxis, Regulierung und Innovation.Erg%u00e4nzt wurde das Programm durchpraxisnahe Beitr%u00e4ge der F%u00f6rdermitglieder REMONDIS und Mardo K%u00e4ltetechnik. Sie beleuchteten zum einen dieRolle der Kreislaufwirtschaft in derOberfl%u00e4chenveredelungsindustrie undzeigten zum anderen auf, wie sichdurch den gezielten Einsatz modernerK%u00e4ltetechnik eine effiziente Temperierung von Eloxalb%u00e4dern realisieren l%u00e4sst.Info: www.voa.deDer Verband f%u00fcr die Oberfl%u00e4chenveredelung von Aluminium e. V. (VOA)hat sein Weiterbildungsangebot erweitert: Der zweit%u00e4gige Labor-Workshopf%u00fcr Beschichter am 30. 06. und 01. 07.2026, den der Verband gemeinsam mitdem fem Forschungsinstitut in Schw%u00e4bisch Gm%u00fcnd durchf%u00fchrte, brachteFachkr%u00e4fte aus Produktion, Labor undQualit%u00e4tssicherung zusammen, umsich intensiv mit den Anforderungenmoderner Beschichtungsprozesse auseinanderzusetzen.Im Mittelpunkt der Veranstaltungstanden nicht nur Fachvortr%u00e4ge zuVorbehandlung, Beschichten, Einbrennen und Qualit%u00e4tskontrolle, sondernvor allem die praktische Arbeit in kleinen Gruppen. Die Teilnehmer besch%u00e4ftigten sich intensiv mit Themen wieOberfl%u00e4chenvorbereitung, Prozessparametern, Pulverlacksystemen, Schadensanalytik, Korrosionspr%u00fcfungenund modernen Messverfahren. Dabeikonnten sie die vorgestellten Methoden direkt selbst anwenden und zahlreiche n%u00fctzliche Tipps f%u00fcr die Arbeitim Unternehmen mitnehmen, denn einwesentliches Merkmal des Workshopswar das Konzept des interaktiven, gemeinsamen Lernens. In drei Laborgruppen wurden die einzelnen Prozessschritte praxisnah erarbeitet. Eigene Fragestellungen und Fehlerbilderwaren ausdr%u00fccklich erw%u00fcnscht undwurden in die %u00dcbungen mit den Experten des fem Forschungsinstitutsund den Branchenkollegen integriert.Dadurch entstand ein offener Erfahrungsaustausch, von dem sowohl erfahrene Fachleute als auch Nachwuchskr%u00e4fte profitierten. Die Teilnehmer nutzten w%u00e4hrend der beiden Veranstaltungstage die Gelegenheit, unterschiedliche Herangehensweisen zu vergleichen, %u00fcber Herausforderungen zudiskutieren und gemeinsam nach L%u00f6sungen zu suchen. Die spannendenDiskussionen zeigten eindrucksvoll, wiewertvoll der fachliche Austausch innerhalb der Beschichtungsbranche ist.Der Labor-Workshop des VOA zeigt,dass praxisorientierte Weiterbildung,pers%u00f6nlicher Austausch und gemeinsames Arbeiten an realen Fragestellungen einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung nicht nur der Mitarbeiter im Unternehmen, sondern auch derganzen Branche leisten k%u00f6nnen. Hierf%u00fcrbot die Veranstaltung die ideale Plattform und setzte neue Impulse f%u00fcr dieQualifizierung von Mitarbeitern entlangder gesamten Prozesskette der Beschichtung. Info: www.voa.deVOA-MITGLIEDERVERSAMMLUNG MIT VORSTANDSWAHLENFriedhelm U. Scholten erneut zum Vorsitzenden gew%u00e4hltINTERAKTIVER VOA-LABOR-WORKSHOP F%u00dcR BESCHICHTER Praxisnahe EinblickeDie Teilnehmenden des Labor-Workshops f%u00fcr BeschichterMitgliederversammlung des VOA 2026 in AugsburgDer neu gew%u00e4hlte Vorstand des VOAFotos: VOA9
                                
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