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                                    Der AIT Poster Award des AIT Austrian Institute of Technology f%u00f6rdertgezielt Innovationsgeist und unternehmerisches Denken bei jungen Forschenden. Im Fokus stehen Forschungsprojekte mit hohem Anwendungspotenzial, klaren Perspektivenf%u00fcr eine wirtschaftliche Verwertungund der Chance, aus wissenschaftlicher Exzellenz neue technologiegetriebene Gesch%u00e4ftsmodelle zu entwickeln.In diesem Jahr pr%u00e4sentierten 17 Diplomandinnen, Dissertandinnen undJunior Scientists aus sieben AIT-Centern sowie aus der %u00d6sterreichischenAkademie der Wissenschaften (%u00d6AW)beim Poster Award 2026 ihre zukunftsweisenden Projekte %u2013 mit Potenzial f%u00fcr Anwendungen in Bereichenwie Digitalisierung, Nachhaltigkeit,Mobilit%u00e4t oder Life Sciences. Die besten Einreichungen wurden am 28. Mai2026 bei einer feierlichen Award Ceremony pr%u00e4miert.%u201eAus exzellenter Forschung entstehenerfolgreiche Spin-offs dann, wenntechnologische Qualit%u00e4t, Marktverst%u00e4ndnis und starke Partner im %u00d6kosystem fr%u00fch zusammenkommen. Inden vergangenen drei Jahren hat dasAIT sieben Spin-offs erfolgreich aufden Weg gebracht, weitere sind bereitsin konkreter Planung. Das zeigt, wieviel unternehmerisches Potenzial inunserer Forschung steckt %u2013 und wiewichtig die enge Zusammenarbeit mitIndustrie, F%u00f6rderstellen, Investorinnenund Gr%u00fcndungspartnern ist%u201c, betontAIT Managing Director AlexanderSvejkovsky.Potential anwendungsnaherForschungEin wesentlicher Erfolgsfaktor desAwards ist die langj%u00e4hrige Zusammenarbeit mit dem nieder%u00f6sterreichischenStart-up-Inkubator accent Inkubatorsowie dem Venture Capital Fondstecnet equity, die den Wettbewerb seitseiner Einf%u00fchrung im Jahr 2010 begleiten. %u201eDer AIT Poster Award zeigt,wie viel Potenzial in anwendungsnaher Forschung steckt. Wenn Forschende des AIT ihre Projekte fr%u00fch auch inRichtung Verwertung, Markt undGr%u00fcndung denken, entstehen darauswichtige Impulse f%u00fcr k%u00fcnftige Spin-offsund technologiegetriebene Unternehmen. Genau an dieser Schnittstelle begleitet tecnet equity Projekte auf demWeg von der Forschung in den Markt%u201c,betont Doris Agneter, Gesch%u00e4ftsf%u00fchrerin des Venture Capital Fonds tecnetequity.Beide Partner bringen wertvolles unternehmerisches Know-how ein undschaffen direkte Ankn%u00fcpfungspunktef%u00fcr die Weiterentwicklung von Forschungsprojekten zu marktf%u00e4higenProdukten und erfolgreichen Start-ups.%u201eF%u00fcr uns als High Tech Inkubator istgenau das zentral: Forschende desAIT dabei zu unterst%u00fctzen, aus technologisch starken Ideen konkreteGr%u00fcndungsvorhaben und marktf%u00e4higeGesch%u00e4ftsmodelle zu entwickeln. DerAIT Poster Award setzt daf%u00fcr einenwichtigen Impuls, um unternehmerisches Denken bereits fr%u00fch in der Forschung zu verankern%u201c, erg%u00e4nzt Michael Moll, Gesch%u00e4ftsf%u00fchrer der accent Inkubator GmbH.%u201eDer AIT Poster Award zeigt eindrucksvoll, dass junge Forschende ihreArbeit zunehmend auch mit Blick aufAnwendung, Verwertung und gesellschaftliche Wirkung denken. Genaudiese Perspektive wollen wir f%u00f6rdern:wissenschaftliche Exzellenz mit unternehmerischem Denken zu verbindenund damit fr%u00fch die Grundlage f%u00fcrmarktf%u00e4hige Innovationen zu schaffen%u201c,so Svejkovsky.Spin-offs als Motor f%u00fcr technologische Wertsch%u00f6pfungSpin-offs sind f%u00fcr das AIT ein wichtiger Transferpfad, um Forschungsergebnisse in wirtschaftliche und gesellschaftliche Wirkung zu bringen. DasThemenspektrum reicht von Life Sciences %u00fcber digitale Plattform%u00f6konomiebis hin zu intelligenten Tools f%u00fcr dieStadtplanung und zeigt die Breitemarktnaher Forschung am AIT.Zentrale Erfolgsfaktoren sind enge Kooperationen mit nationalen Forschungsinstitutionen, F%u00f6rderstellen, Finanzierungs- und Gr%u00fcndungspartnern.Erg%u00e4nzend ist das AIT in ein breites%u00f6sterreichisches Spin-out-%u00d6kosystemeingebettet: Als Teil der neuen Academic Spin-out Alliance arbeitet dasAIT gemeinsam mit BOKU, MedUniWien, ISTA, TU Wien, Universit%u00e4tWien, Vetmeduni, WU Wien und XISTA sowie in Zusammenarbeit mit derWirtschaftsagentur Wien daran, akademische Ausgr%u00fcndungen zu beschleunigen und %u00d6sterreich als internationalen Deep-Tech-Standort zust%u00e4rken. Diese Einbettung erg%u00e4nzt dieeigenen Spin-off-Aktivit%u00e4ten des AITund unterst%u00fctzt junge Technologieprojekte dabei, Zugang zu Know-how, Infrastruktur, Kapital und ersten Anwendungspartnern zu finden %u2013 gerade imsensiblen %u00dcbergang von Forschungzur wirtschaftlichen Umsetzung.Mehr zur Academic Spin-out Alliance: Neue Allianz soll %u00d6sterreichs DeepTech-Spinoffs st%u00e4rken | brutkasten6NEWSLETTERJetzt anmelden:rieger-mv.deELOXALmehr erfahren:rieger-mv.deAIT POSTER AWARD 2026LKR-Forscher Juan Esteban Arjona Rodriguez gewinnt Erster Platz: Innovative Simulations -l%u00f6sung in der drahtbasierten additivenFertigung (WAAM)Der diesj%u00e4hrige erste Platz des AIT PosterAwards geht an Juan Esteban Arjona Rodriguezvom Center for Transport Technologies imLKR Leichtmetallkompetenzzentrum Ranshofen. Pr%u00e4miert wurde sein innovatives Poster projekt zur Entwicklung einer %u201eFast AdditiveManufacturing Simulation%u201c f%u00fcr die drahtba sierte Additive Fertigung mittels Lichtbogen(Wire Arc Additive Manufacturing, WAAM).Ziel des Konzepts ist es, hochkomplexe thermische und mechanische Simulationen k%u00fcnftiginnerhalb weniger Minuten statt mehrerer Tage durchf%u00fchren zu k%u00f6nnen. Besonders %u00fcberzeugte die Jury der ganzheitliche Ansatz desPosters: Neben der technologischen Vision analysiert Juan Esteban Arjona Rodriguez auchdas wirtschaftliche Potenzial der L%u00f6sung. DasProjekt zeigt die stark wachsende europ%u00e4ischeund %u00f6sterreichische Nachfrage im Bereich Additive Manufacturing %u2013 insbesondere im Defense-Tech-Sektor %u2013 und beleuchtet zentraleFragen zu Zielgruppen, Markteintritt, IP-Strategie und Umsatzpotenzial. Aktuell arbeitet eram LKR Leichtmetallkompetenzzentrum Ranshofen des AIT Austrian Institute of Technologyan analytischen und numerischen Simulationenvon Wasserstofftanks in europ%u00e4ischen Forschungsprojekten.Zweiter Platz: Aluminium-Verbundwerkstoff mit hoher Haltbarkeit f%u00fcr Luftfahrt und WasserstoffinfrastrukturBehzad Sadeghi vom Erich-Schmid-Institut f%u00fcrMaterialwissenschaft der %u00d6sterreichischenAkademie der Wissenschaften belegte denzweiten Platz mit einem innovativen Aluminium-Verbundwerkstoff. Dieser wurde speziellf%u00fcr Anwendungen entwickelt, bei denen Materialerm%u00fcdung eine kritische Rolle spielt. Dankseines geringen Gewichts und seiner hohenHaltbarkeit eignet sich das Material besondersf%u00fcr den Einsatz in der Luftfahrt und Wasserstoffinfrastruktur.Dritter Platz: Einsatz von Large Language Models in Security Operation Centern zur verbessertenAnalyse von IDS-WarnmeldungenDen dritten Platz erreichte Alina Sch%u00e4rmer mitihrer Arbeit zum Einsatz von Large LanguageModels (LLMs) wie ChatGPT und Gemini inSecurity Operation Centern (SOCs). Untersuchtwurde die automatisierte Interpretation undKlassifizierung von Warnmeldungen aus Intrusion-Detection-Systemen (IDS), um reale Angriffe schneller von Fehlalarmen unterscheidenund bekannten Angriffstechniken zuordnen zuk%u00f6nnen.Die Studie analysierte sowohl netzwerk- alsauch hostbasierte IDS-Warnungen und zeigte,dass zus%u00e4tzliche Kontextinformationen wieProtokolldaten, Konfigurationsdetails oder%u201eFew-Shot%u201c-Beispiele die Qualit%u00e4t der Klassifizierung deutlich verbessern k%u00f6nnen. Gleichzeitig verdeutlichen die Ergebnisse, dass Kosten,Modellzuverl%u00e4ssigkeit und der Umgang mitsensiblen Daten weiterhin zentrale Herausforderungen f%u00fcr den Einsatz in sicherheitskritischen Umgebungen darstellen.Gewinner des AIT Poster Awards 2026Innovationsgeist und unternehmerisches Denken: Michael Moll (accent Inkubator), Behzad Sadeghi (%u00d6AW), Doris Agneter (tecnet equity), Juan Esteban Arjona Rodriguez (AIT), Alina Sch%u00e4rmer (AIT), Alexander Svejkovsky (AIT)In diesem Jahr pr%u00e4sentierten%u00a017 Nachwuchsforscher beim Poster Award 2026 ihre zukunftsweisenden ProjekteFotos: Christian Husar
                                
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