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Wenn der Batterietr%u00e4ger nicht dichtist, wird es schnell teuer %u2013 nicht aufder Stra%u00dfe, sondern bereits in der Lieferkette. Denn auch, wenn vom Fahrzeug selbst keine Gefahr ausgeht, sobald es auf dem Markt ist, liegt dieVerantwortung f%u00fcr einwandfreie Komponenten bei der Gie%u00dferei. Herstellervon Druckgussteilen f%u00fcr Batteriegeh%u00e4use und -wannen m%u00fcssen jedes Teilvor Auslieferung pr%u00fcfen, da Undichtigkeiten Umsatzverluste, Vertragsstrafen und sogar Projektgef%u00e4hrdungennach sich ziehen k%u00f6nnen. Zus%u00e4tzlicherschweren schwankende Produk tionsvolumina, kurzfristige Design%u00e4nderungen und steigende Anforderungen an die Batteriearchitektur die Planung %u2013 umso mehr r%u00fcckt eine flexibleund verl%u00e4ssliche Dichtigkeitspr%u00fcfungin den Fokus. Die modularen Technologien der Marke Leonardo von TestIndustry S.r.l. sind auf Druckguss- undStanzteile f%u00fcr Batteriegeh%u00e4use ausgelegt, individuell konfigurierbar und gew%u00e4hrleisten eine zuverl%u00e4ssige Leckage-Pr%u00fcfung. So werden wirtschaftlicheRisiken wirksam vermieden.%u201eAngesichts des schwankenden E-Mobilit%u00e4tsmarkts m%u00fcssen Hersteller vonDichtheitspr%u00fcfger%u00e4ten mehr als Spitzentechnologie bieten. Sie m%u00fcssenskalierbare, effiziente und modulareSysteme liefern%u201c, so Marco Cassetti,Senior Technical Sales Manager presso bei Test Industry S.r.l. Vollst%u00e4ndigskalierbar und flexibel einsetzbar, k%u00f6nnen die Leonardo-Pr%u00fcfsysteme den individuellen Fertigungsbedingungen angepasst werden. Neue Pr%u00fcf-Technologien f%u00fcr komplexe E-Komponenten Bei der Fertigung und Qualit%u00e4tspr%u00fcfung von Verbrennungsmotoren wares vielfach nur erforderlich, viele kleine und mittelgro%u00dfe Bauteile mit relativeinfachen Anforderungen an die Dichtheit zu pr%u00fcfen. Die komplexen undgro%u00dfvolumigen Komponenten derElektromobilit%u00e4t stellen v%u00f6llig neueAnforderungen an Pr%u00fcftechnik, Pr%u00e4zision und Flexibilit%u00e4t. Besonders dieBatteriegeh%u00e4use und -tr%u00e4ger sowie alleweiteren Druckgusskomponenten stellen aufgrund ihrer Gr%u00f6%u00dfe, des nichtstandardisierten Designs und der unterschiedlichen Fertigungstechnologien eine technische Herausforderungdar. M%u00f6gliche Leckagen sind hier weniger durch Materialporosit%u00e4t begr%u00fcndet, sondern treten meist an F%u00fcgestellen wie Schwei%u00df- oder Kleben%u00e4htenauf, die w%u00e4hrend der Montage entstehen. Daraus ergibt sich nicht nur dieNotwendigkeit, Leckagen %u00fcberhauptnachzuweisen, sondern sie auch exaktzu lokalisieren, um gezielt nacharbeiten zu k%u00f6nnen. Gleichzeitig variiert derzul%u00e4ssige Leckschwellenwert von Teilzu Teil %u2013 von 0,5 Ncc/min bis zu 20 Ncc/min %u2013, was eine flexible, anpassbare Pr%u00fcftechnologie erforderlichmacht.Sichere Leckerkennung mit Luft und Helium Test Industry hat f%u00fcr diese speziellenAnforderungen modulare Pr%u00fcfl%u00f6sungen entwickelt, die sich durch pr%u00e4ziseSensorik, hohe Skalierbarkeit und deren Linienintegration auszeichnen. Abh%u00e4ngig von der Bauteilgr%u00f6%u00dfe, dem Material und der Pr%u00fcfanforderung kommen hierbei unterschiedliche Technologien zum Einsatz. Die Pr%u00fcfung vonDruckgussbauteilen wie Endplattenoder kleineren Batterieschalen erfolgtin der Regel %u00fcber Luftdruckabfallverfahren. Die Pr%u00fcflinge k%u00f6nnen Dimensionen von etwa 800 mal 1200 Millimeter (f%u00fcr Schalen) oder bis zu 200mal 1500 Millimeter (f%u00fcr Endplatten)haben, wobei eventuelle Porosit%u00e4t erkannt und ausgewertet werden muss.Ein noch h%u00f6heres Ma%u00df an Pr%u00e4zisionist bei der Pr%u00fcfung von K%u00fchlplattenerforderlich. Der Grund hierf%u00fcr liegtnicht nur in den gro%u00dfen Abmessungen(bis circa 2500 mal 1500 Millimeterf%u00fcr die gesamte Bodenfl%u00e4che), sondernauch darin, dass diese interne K%u00fchlkan%u00e4le aufweisen, deren Volumen biszu zehn Liter betragen kann. Temperatur%u00e4nderungen und Verformungenvon Aluminiumteilen verursachen den%u201eAtmungseffekt%u201c und verf%u00e4lschen Messungen. Zur Kompensation werdenTemperaturstabilisierung und St%u00fctz elemente eingesetzt. Die Pr%u00fcfung erfolgtentweder mit Luft bei Leckraten bis 5 Ncc/min oder mit Helium als Begleitgas bei besonders kleinen Leckagen(bis 0,5 Ncc/min). Dabei kommen Vaku um- oder Staukammerl%u00f6sungen zumEinsatz, je nach gew%u00fcnschter Pr%u00fcf geschwindigkeit und Empfindlichkeit.Flexible Dichtigkeitspr%u00fcfung mit drei Technologien Bei der Pr%u00fcfung kompletter Batterietr%u00e4ger sind die Pr%u00fcfanforderungennoch einmal deutlich gesteigert. DieDimensionen solcher Systeme k%u00f6nnenbis zu 2500 mal 1500 mal 200 Millimeter betragen. Aufgrund des gro%u00dfenPr%u00fcfraumvolumens spielen Temperaturstabilit%u00e4t und die Vermeidung vonBauteilverformungen eine entscheidende Rolle f%u00fcr zuverl%u00e4ssige und vorallem reproduzierbare Messergebnisse. Zus%u00e4tzlich variiert der Leckgrenzwert je nach Anwendung oder OEMSpezifikation. Test Industry hat dreiverschiedene Pr%u00fcfalternativen entwickelt. Eine Pr%u00fcfmethode basiert aufder Luft-Druckabfallmethode und istvor allem f%u00fcr Grobscreenings oder f%u00fcrweniger kritische Komponenten geeignet und detektiert gr%u00f6%u00dfere Lecks (> 20 Ncc/min). Eine deutlich empfindlichere Pr%u00fcfvariante nutzt die Heliumverfolgung in geschlossenen Kammern. Dies kann entweder unter Vakuum oder im Akkumulationsverfahren erfolgen. Damit lassen sichselbst kleinste Lecks schnell aufsp%u00fcren. F%u00fcr eine noch gezieltere Lecklokalisierung hat Test Industry denEinsatz manueller Sniffer-Technik mitHelium entwickelt. Dabei wird mit einer Handsonde das aus dem Bauteilentweichende Gas und die undichteStelle identifiziert. Der Vorteil dieserTechnik liegt darin, dass Leckstellenohne Ausbau direkt am montiertenBauteil festgestellt und korrigiert werden k%u00f6nnen.Ma%u00dfgeschneiderte Pr%u00fcftechno -logie f%u00fcrflexible Prozesse%u201eEin entscheidender Vorteil bei unseren Pr%u00fcfsystemen liegt in deren modularem Aufbau und der M%u00f6glichkeit,diese Schritt f%u00fcr Schritt weiter auszubauen%u201c, erkl%u00e4rt Marco Cassetti. Durchden konstruktiven Aufbau ist es m%u00f6glich, mehrere Pr%u00fcfeinheiten nacheinander nahtlos in eine Fertigungslinie zuintegrieren, ohne den gesamten Produktionsprozess umzugestalten. DasUnternehmen bietet keine %u201eL%u00f6sungenvon der Stange%u201c, alle Pr%u00fcfverfahrenwerden auf die spezifischen Anforderungen zugeschnitten; von Einzelstationen mit manueller Be- und Entladung bis hin zu vollautomatisiertenFertigungszellen mit Roboterintegration. Die technologische Bandbreitereicht von einfachen Druckabfallpr%u00fcfsystemen %u00fcber Begleitgaspr%u00fcfungenmit Stau- oder Vakuumkammer bishin zu komplexen Systemen mit In line-Qualit%u00e4tskontrolle.Info: www.test-industry.com12PR%u00dcFVERFAHREN F%u00dcR DRUCKGUSSTEILEIntegration in bestehende FertigungslinienFotos: Test IndustryPr%u00fcfmethode mit Helium ver folgungin geschlossenen Kammern erm%u00f6glicht sehr empfindliche Dichtigkeitspr%u00fcfungenAm Standort Maclodio in Italien entstehen modulare Dichtigkeitspr%u00fcfst%u00e4nde f%u00fcr die E-Mobilit%u00e4tDichtigkeitspr%u00fcfungen an K%u00fchlplatten bis zu Abmessungen von 2500 mal 1500 Millimeter sind absolut zuverl%u00e4ssig zu bewerkstelligen

