Trimet hat die Energieversorgung seines Recyclingwerks in Gelsenkirchen auf wasserstoffreiches Industriegas umgestellt. Künftig werden die Schmelzöfen am Stadthafen mit Kokereigas betrieben, das zu mehr als 60 Prozent aus Wasserstoff besteht. Damit reduziert der Werkstoffspezialist die direkten CO₂-Emissionen seines Standorts um rund 4000 Tonnen jährlich. Das entspricht rund einem Viertel der bisherigen Emissionen. Die neue Energieversorgung wurde am 29. Oktober unter anderem in Anwesenheit von Markus Töns, Mitglied des Deutschen Bundestages, Dr. Jelena Jojic-Nedeljkovic, Vorständin Technik Primary ArcelorMittal Bremen und Sebastian Watermeier, Mitglied des Landtages Nordrhein-Westfalen, in Betrieb genommen.
„Eine starke heimische Industrie braucht eine leistungsfähige Grundstoffproduktion. Aluminium spielt dabei eine wichtige Rolle. Umso wichtiger ist es, diesen Werkstoff hierzulande wettbewerbsfähig und klimaschonend herzustellen“, sagt Dr. Andreas Lützerath, Mitglied des Vorstands der Trimet Aluminium SE. „Dazu müssen wir die Möglichkeiten unserer Industriestandorte konsequent nutzen. Mit dem Einsatz von Industriegas schaffen wir Synergien, schonen Ressourcen und vermeiden Emissionen.“
Das Kokereigas stammt aus der Kokerei von ArcelorMittal im benachbarten Bottrop. Trimet bezieht es von Uniper Energy Sales über das bestehende Gasleitungsnetz.…
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