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                                    Die Aluminiumzerspanung gewinntinsbesondere in der Automobilindustrie an Bedeutung. Dank seines geringen Gewichts ist Aluminium ideal geeignet, um das Gewicht und damit denKraftstoffverbrauch von Fahrzeugenzu reduzieren. Die gro%u00dfe Diversit%u00e4t derzu bearbeitenden Aluminiumlegierungen und ihre unterschiedlichen Eigenschaften, bedingt durch den spezifischen Silizium-Gehalt, stellen dabeieine gro%u00dfe Herausforderung f%u00fcr Werkzeughersteller dar. Die Sonderwerkzeugexperten von M%u00fcller Pr%u00e4zisionswerkzeuge aus Sien in RheinlandPfalz haben deshalb f%u00fcr jede Anwendung spezifische Werkzeugkonfigurationen entwickelt, die exakt auf die zuzerspanende Aluminiumlegierung zugeschnitten sind. Dank Werkzeugrecycling hilft M%u00fcller Unternehmen auchdabei, CO2-Emissionen in der Lieferkette zu reduzieren.Insbesondere in der Elektromobilit%u00e4tbietet Aluminium enormes Potenzial.Es kommt vor allem bei der Herstellung von Batteriemodulen, Statorenund anderen leichten Strukturkomponenten zum Einsatz. Durch das geringe Gewicht im Vergleich zu Stahl undanderen Werkstoffen ist es sehr gutgeeignet, das Gewicht eines Fahrzeugserheblich zu reduzieren, was sich positiv auf die Reichweite auswirkt. Allerdings ist Aluminium nicht gleichAluminium. In der Industrie kommenzumeist Aluminiumlegierungen mitKupfer, Magnesium und dem Hauptlegierungselement Silizium (Si) zumEinsatz. Silizium sorgt dabei f%u00fcr sehrgute Gie%u00dfeigenschaften und ist deshalb ein wichtiger Bestandteil der Legierungen. Diese variieren in ihren Eigenschaften stark, insbesondere durchunterschiedliche Siliziumgehalte. Dashat Folgen f%u00fcr die Zerspanung.Herausforderungen bei der AluminiumzerspanungDie Bearbeitung von Aluminium erfordert aufgrund seiner Materialeigenschaften spezialisierte Werkzeuge. Soben%u00f6tigen %u00fcbereutektische Legierungen (> 17 Prozent Silizium-Anteil) robuste Beschichtungen, w%u00e4hrend Legierungen mit niedrigem Silizium-Gehalth%u00e4ufig Probleme mit langen Sp%u00e4nenverursachen, die zu Sp%u00e4nestau f%u00fchrenk%u00f6nnen.%u00dcbereutektische Legierungen mitmehr als 17 Prozent Silizium-Gehaltsind gut geeignet f%u00fcr verschlei%u00df- undw%u00e4rmebeanspruchte Gussst%u00fccke, vorallem im Motorenbau. Sie werden daher vorwiegend zur Herstellung vonKolben sowie von Kurbelgeh%u00e4usenund Zylinderk%u00f6pfen verwendet. In derSchmelze verfestigen sich zuerst dieSiliziumkristalle, bis anschlie%u00dfend dieRestschmelze erstarrt. Das harte undspr%u00f6de Silizium f%u00fchrt bei der nachfolgenden spanenden Bearbeitung zu erh%u00f6htem Werkzeugverschlei%u00df. Deshalbk%u00f6nnen hier nur speziell beschichteteVollhartmetall-Werkzeuge oder teilweise sogar Diamantwerkzeuge eingesetzt werden. Durch spezifischesSpannutdesign und optimierte Beschichtung kann der Verschlei%u00df minimiert werden. Dadurch werden Stillst%u00e4nde vermieden und die Bearbeitungsqualit%u00e4t konstant hochgehalten.Weniger anspruchsvoll, aber dennochein Stresstest f%u00fcr die Werkzeuge, sindWerkstoffe wie die Aluminiumlegierung GD-AlSi9Cu3 mit neun ProzentSiliziumanteil, die beispielsweise f%u00fcrGetriebegeh%u00e4use eingesetzt wird. Hierist es insbesondere wichtig, die Standwege und Taktzeit zu optimieren.Durch eine vorteilhafte Kombinationaus spezieller Werkzeuggeometrie, Beschichtung und polierten Spannutengelang es M%u00fcller in der Praxis, denStandweg zu verdoppeln und die Taktzeit zu halbieren. Dadurch wird dieProduktion effizienter, da mehr Teilebearbeitet werden k%u00f6nnen, bevor einWerkzeug ausgetauscht werden muss. Eine Herausforderung anderer Artsind Werkstoffe mit geringem Siliziumgehalt, wie sie beispielsweise beider Produktion von strukturellen Fahrzeugteilen wie Karosserien genutztwerden. Diese neigen bei der Zerspanung zu sehr langen Sp%u00e4nen, wasWickelsp%u00e4ne und Sp%u00e4nestau zur Folgehat. So erhielt M%u00fcller den Auftrag, die Zerspanung des WerkstoffesAlMg0,7Si-T66 mit einem sehr geringen Silizium-Gehalt von 0,7 Prozentf%u00fcr die Herstellung von Lineareinheiten zu optimieren. Die Wickelsp%u00e4neund der Sp%u00e4nestau mussten zuvor voneinem Mitarbeiter h%u00e4ndisch behobenwerden. Dies war nicht nur ineffizient,sondern verhinderte auch eine vollautomatisierte Fertigung und verz%u00f6gertedie Produktion durch Stillst%u00e4nde.Durch einen ma%u00dfgeschneiderten Stufenbohrer mit optimierter Spannut f%u00fcrdas Sp%u00e4nemangement gelang es M%u00fcller, die Sp%u00e4ne signifikant zu verk%u00fcrzen.So wurden diese gar nicht erst zu einem Problem. Dadurch k%u00f6nnen sichdie Mitarbeiter anderen Aufgaben widmen und es gelang gleichzeitig, dieTaktzeit zu halbieren.M%u00fcller achtet bei der Auswahl despassenden Werkzeugs darauf, dassdieses spezifisch auf die Eigenschaften des zu zerspanenden Werkstoffsangepasst wird. Um hohe Qualit%u00e4tsstandards und lange Haltbarkeitsicher zustellen, poliert M%u00fcller alle seinen Spannuten, egal ob beschichtetoder unbeschichtet. Dadurch wird dieReibung bei der Zerspanung minimiertund die Standzeit erh%u00f6ht. Alle Werkzeuge von M%u00fcller k%u00f6nnen dar%u00fcber hin aus nachgeschliffen werden und dieLebenszeit so verl%u00e4ngert werden. Auchbei nachgeschliffenen Werkzeugenwerden die Spannuten poliert. Nachhaltigkeit in der LieferketteInsbesondere in der Automobilindustrie, inklusive der Lieferketten, spielenauch die Nachhaltigkeit und die Senkung von CO2-Emissionen eine zentrale Rolle. M%u00fcller bietet deshalb f%u00fcralle seine Werkzeuge eine Wiederaufbereitung an, da die Kreislauff%u00e4higkeitvon Werkzeugen einen wertvollen Beitrag zu Reduzierung von CO2-Emissionen und Materialverschwendung leisten kann. Bei der Produktion von Hartmetall entstehen hohe CO2-Emissionen. Diese lassen sich vermeiden,wenn ein verschlissenes Werkzeug,das nicht mehr nachgeschliffen werden kann, in ein neues, kleineresWerkzeug umgearbeitet wird. Dann schickt es der Kunde an M%u00fcllerund bestellt eine Alternative. Die Exper ten bei M%u00fcller kappen den verschlisse nen Schneidenteil ab, schleifen den unverbrauchten Teil rund und arbeiten diegew%u00fcnschte Geometrie ein. Anschlie%u00dfend wird gegebenenfalls beschichtetund poliert %u2013 und fertig ist das neueWerkzeug aus altem Hartmetall. Info: www.mueller-sien.de19Auf einer der wichtigsten europ%u00e4ischen Schifffahrtsrouten von Hydrowerden die CO2-Emissionen um 30 bis35 Prozent gesenkt. Das ist ein wichtiger Meilenstein bei den Bem%u00fchungendes Unternehmens, seine Logistikabl%u00e4ufe zu dekarbonisieren.Erreicht wurde die Reduzierung durchumfangreiche Ma%u00dfnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und zurDekarbonisierung auf den Schiffen%u201eTrans Sol%u201c und %u201eTrans Hav%u201c. Die beiden gro%u00dfen Frachtschiffe werden vonSea-Cargo betrieben und von Hydrogenutzt, um kohlenstoffarme Aluminiumprodukte von Norwegen zu Kundenin Europa zu transportieren.%u201eDie meisten Logistikabl%u00e4ufe werdenheute mit fossilen Energietr%u00e4gern betrieben. Die Reduzierung der Emissionen in diesem Teil der Wertsch%u00f6pfungskette hat f%u00fcr Hydro daher h%u00f6chste Priorit%u00e4t. Wir arbeiten systematischdaran, den CO2-Fu%u00dfabdruck unsererLogistikkette zu verringern, indem wirTransportvolumina von der Stra%u00dfe aufden Seeweg verlagern, umweltfreundlichere Schifffahrtsroutenentwickeln sowie neue Technologien und digitale Toolszur Effizienzsteigerung einsetzen%u201c, sagt Gerd AalborgAas (Foto), Vizepr%u00e4sidentin f%u00fcr Logistik und Metallmanagement bei Hydro.Die Initiative zahlt auf Hydros Ziel ein,die Emissionen im Logistikbereichdeutlich zu reduzieren. %u201eProjekte wieTrans Sol und Trans Hav zeigen, dasses bereits heute m%u00f6glich ist, erheblicheEmissionsreduktionen im Schiffsverkehr zu erzielen. Sie leisten einenwichtigen Beitrag zu unserem Ziel, dieEmissionen im Logistikbereich bis2030 um 30 Prozent zu senken%u201c, sagtAalborg Aas.Geringere UmweltauswirkungenDie Gew%u00e4hrleistung zuverl%u00e4ssiger Lieferungen an Kunden ist ein wesentlicher Bestandteil der Gesch%u00e4ftst%u00e4tigkeitvon Hydro. In enger Zusammenarbeitmit Logistikpartnern arbeitet das Unternehmen kontinuierlich daran, den%u00f6kologischen Fu%u00dfabdruck beim Transport von Aluminiumprodukten zu verringern, ohne Kompromisse bei Sicherheit, Qualit%u00e4t oder Liefergenauigkeit einzugehen.Die Modernisierungen an der %u201eTransSol%u201c und der %u201eTrans Hav%u201c kombinieren windunterst%u00fctztenAntrieb, erneuerbare Energiean Bord, Energiespeicherung,optimierten Antrieb, intelligentes Energiemanagement und Landstrom. Dadurch werden Kraftstoffverbrauch und Emissionen deutlich reduziert, w%u00e4hrend die Betriebssicherheit erhalten bleibt.Logistik zur Netto-Null-RoadmapDer Schiffsverkehr ist f%u00fcr rund dreiProzent der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich und gilt alseiner der Sektoren, deren Dekarbonisierung besonders herausfordernd ist.Hydro hat sich ehrgeizige Klimazielef%u00fcr die gesamte Wertsch%u00f6pfungskettegesetzt und verpflichtet sich, bis 2050Netto-Null-Emissionen in der Aluminiumproduktion zu erreichen. Bis 2030will das Unternehmen seine eigenenEmissionen im Vergleich zum Basisjahr 2018 um 30 Prozent senken.Einer der drei zentralen Wege in Hy d ros Dekarbonisierungs-Roadmap istder schrittweise Ausstieg aus fossilenEnergien entlang der gesamten Wertsch%u00f6pfungskette, einschlie%u00dflich Logistik und Transport. Die Logistikorganisation von Hydro strebt daher bis 2030eine Reduzierung der logistikbezogenen Emissionen um 30 Prozent an.Dieser Meilenstein ist eine von mehreren laufenden Initiativen im Logistikbereich von Hydro. TechnologischeVerbesserungen und intelligentereTransportl%u00f6sungen tragen dazu bei,die Emissionen auf zahlreichenRouten zu senken. Dazu geh%u00f6ren dieinnovativen, energieeffizienten Transportl%u00f6sungen von Hydro und Wilson,die im vergangenen Jahr eingef%u00fchrtwurden, sowie technologische Verbesserungen am SC Connector von SeaCargo im Jahr 2021.Die auf der Route von %u201eTrans Sol%u201c und%u201eTrans Hav%u201c erzielten Emissionsminderungen machen rund 20 Prozent desGesamtziels zur Reduzierung der Logistikemissionen im Gesch%u00e4ftsbereichHydro Aluminium Metal aus. %u201eTrans Sol%u201c und %u201eTrans Hav%u201c sind zweivon vier Schiffen, die regelm%u00e4%u00dfig Hydro-Produkte von den f%u00fcnf Prim%u00e4raluminiumwerken des Unternehmens inWestnorwegen %u2013 Sunndal, H%u00f8yanger,Karm%u00f8y, Husnes und %u00c5rdal %u2013 zu deneurop%u00e4ischen M%u00e4rkten transportieren.Ma%u00dfnahmen zur Dekarbonisierung auf der %u201eTrans Sol%u201c undder %u201eTrans Hav%u201c sindRotorsegel: Hohe, rotierende Segel nutzen den Wind, um zus%u00e4tzlichen Schub zu erzeugen. Dadurch sinken der Bedarf an Motorleistung und der Kraftstoffverbrauch.Solarzellen (ca. 1.600 m2): Integrierte Solarzellen erzeugen Stroman Bord und entlasten so Motorenund Hilfsgeneratoren.Batteriespeicher und Frequenzumrichter: Batterien speichernEnergie und stabilisieren denStromverbrauch. Das verbessertdie Effizienz und senkt den Treibstoffverbrauch.Optimierte Propeller: Neue Propellerkonstruktionen verbesserndie Effizienz bei normalen Betriebsgeschwindigkeiten, sodassweniger Energie ben%u00f6tigt wird, umdas Schiff anzutreiben.HYDRO SENKT DIE EMISSIONEN BEIM SCHIFFSTRANSPORT Meilenstein f%u00fcr Aluminium-LogistikEFFIZIENTE ALUMINIUMZERSPANUNGAuf das Werkzeug kommt es anDank seines geringen Gewichts ist Aluminium ideal geeignet, um das Gewicht und damit den Kraftstoffverbrauch vonFahrzeugen zu reduzierenWeniger Emissionen im Schiffsverkehr sind ein Ziel von HydroFotos: M%u00fcller Pr%u00e4zisionswerkzeugeFotos: HydroBei der Zerspanung von Alumi nium ist das Sp%u00e4neMana gement ein entscheidender Faktor f%u00fcr die Effizienz
                                
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