„Die zehnmillionste Tonne Aluminium dokumentiert die Leistungsfähigkeit des Produktionsstandorts und unterstreicht die Bedeutung einer verlässlichen Versorgung der Industrie mit einem strategisch wichtigen Werkstoff aus heimischer Erzeugung“, sagt Philipp Schlüter, Vorstandsvorsitzender der Trimet Aluminium SE. „Dieser Meilenstein steht für technologische Kompetenz, eine nachhaltige Standortentwicklung und die Stabilität langfristiger industrieller Partnerschaften – wie wir sie mit der Otto Fuchs KG pflegen.“
Das traditionsreiche Familienunternehmen ist seit 1994 Kunde von Trimet und wird von dem Werkstoffspezialisten mit Aluminiumlegierungen in verschiedenen Formaten beliefert. „Trimet ist für unser Unternehmen ein verlässlicher Partner, dessen hohe Qualitätsstandards und ausgeprägte Flexibilität insbesondere in einem zunehmend dynamischen Marktumfeld von großer Bedeutung sind“, sagt Andreas Engelhardt, persönlich haftender Gesellschafter der Otto Fuchs KG. „Die langjährige Zusammenarbeit bildet eine wichtige Grundlage für unsere gemeinsame Wettbewerbsfähigkeit.“
Das Aluminiumwerk in Essen wurde 1971 in Betrieb genommen. Mit der Übernahme der Aluminiumhütte und der angeschlossenen Gießerei im Jahr 1994 sicherte Trimet den Fortbestand des Standorts mit damals 380 Arbeitsplätzen. Seither hat das Familienunternehmen die Produktionsanlagen kontinuierlich modernisiert und die Gießerei systematisch ausgebaut. Heute sind am Standort rund 850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, die Produktionskapazität wurde erheblich gesteigert.
Während die Gießerei zum Zeitpunkt der Übernahme über eine Jahreskapazität von 74.500 Tonnen verfügte, werden heute jährlich rund 285.000 Tonnen Gießereiprodukte gefertigt. In den verschiedenen Gießanlagen entstehen aus dem Primäraluminium der benachbarten Elektrolyse sowie aus Aluminiumschrotten hochwertige Legierungen, die als Walzbarren, Pressbarren und Masseln die verarbeitende Industrie für vielfältige Anwendungen versorgen.

