Qatalum hält Aluminiumproduktion bei rund 60 Prozent

Hydro hält die Aluminiumproduktion in seinem Joint Venture Qatalum in Katar vorerst auf reduziertem Niveau stabil. Wie das Unternehmen am 3. März 2026 mitteilte, wird die Produktion bei etwa 60 Prozent der Kapazität aufrechterhalten.

Ein Mitarbeiter begleitet eine Charge Aluminiumknüppel beim Transport. Foto: Halvor Molland / Hydro

Zuvor hatte der Gaslieferant QatarEnergy signalisiert, dass ein Betrieb auf diesem Niveau möglich bleibt. Hydro entschied daraufhin, auf weitere Kürzungen zu verzichten. Die zuvor eingeleitete Drosselung sei sicher und kontrolliert umgesetzt worden. Der Weiterbetrieb bei reduzierter Auslastung verbessere zudem die Voraussetzungen für eine spätere Wiederaufnahme der Vollproduktion. Ein Zeitpunkt dafür steht derzeit noch nicht fest.

Hintergrund ist die angespannte Lage im Persischen Golf. Am 2. März hatte die iranische Revolutionsgarde die Sperrung der Straße von Hormus bekannt gegeben, wodurch der Schiffsverkehr in der Region weiterhin unterbrochen ist. Hydro arbeitet nach eigenen Angaben daran, die Folgen der Einschränkungen und der gestörten Transportwege zu begrenzen. Die Sicherheit der Beschäftigten bei Qatalum habe weiterhin oberste Priorität.

Qatalum verfügt über eine Nennkapazität von 648.000 Tonnen Primäraluminium sowie über eine Gießereikapazität von 687.000 Tonnen.