Novelis erweitert Kapazitäten für Aluminium-Kaffeekapseln

Novelis investiert mehr als 28 Millionen Euro in eine neue Glühlinie im Werk Plettenberg. Damit soll die weltweit wachsende Nachfrage der Lebensmittel- und Verpackungsindustrie gedeckt werden.

Das Unternehmen gehört zu den führenden Anbietern von Aluminiumwalzprodukten und betreibt eine Spitzenposition beim Recycling von Aluminium. Mit der Investition von 28 Millionen Euro in den Bau einer kontinuierlichen Glühlinie wird die Kapazität des Werks verdoppelt. Das zusätzliche Material wird für die Herstellung von Kaffeekapseln verwendet.

Schon heute stammt das Ausgangsmaterial für die meisten Aluminium-Kaffeekapseln aus dem Novelis-Werk in Ohle. Mit dem Ausbau will Novelis seine Führungsposition bei Verpackungen mit hohem Recyclinganteil weiter stärken. Die Anlage soll im Frühjahr 2024 in Betrieb genommen werden. Die Bauvorbereitungen werden nach Erhalt der endgültigen staatlichen Genehmigung beginnen.

„Die Investition unterstreicht das Engagement, unseren Kunden aus der Lebensmittel- und Verpackungsindustrie ein zuverlässiger Partner zu sein und nachhaltigere Lösungen für die Verbraucher zu schaffen“, sagte Emilio Braghi, Executive Vice President und President von Novelis Europe. „Die zunehmende Verwendung von recyceltem Aluminium hilft uns, den Verbrauch natürlicher Ressourcen zu reduzieren, die Kreislaufwirtschaft zu stärken und damit den Klimawandel zu begrenzen. Zu unseren Nachhaltigkeitsverpflichtungen gehören die Reduzierung des CO2-Fußabdrucks um 30 Prozent bis 2026 und das Erreichen der CO2-Neutralität bis 2050 oder früher, wodurch wir unseren Kunden helfen, ihre Nachhaltigkeitsziele ebenfalls zu erreichen.“

Zusammen mit Partnern entwickelt Novelis innovative, kohlenstoffarme Aluminiumlösungen und schafft Recyclingkreisläufe für Produktions- und Altschrotte. Damit ist das Unternehmen in der Lage, Legierungen mit mehr als 80 Prozent recyceltem Aluminium anzubieten. In Nachterstedt, betreibt Novelis ein fortschrittliches Aluminium-Recyclingzentrum mit einer Jahreskapazität von 400.000 Tonnen. Dort wird das Ausgangsmaterial für Kaffeekapseln aus Altaluminium gegossen und anschließend in Ohle weiterverarbeitet.

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