Mehr Transparenz im Markt: Speira führt VALIS-Label für verifizierte CO₂-Werte ein

Speira führt mit VALIS ein neues Label für Aluminiumprodukte mit einem klar definierten und unabhängig geprüften CO₂-Grenzwert ein. Produkte, die das Label tragen, weisen einen CO₂-Fußabdruck von weniger als vier Tonnen CO₂e pro Tonne Aluminium auf. Grundlage ist jeweils eine Environmental Product Declaration (EPD), die durch eine externe Stelle bestätigt wurde.

Der neue Markenname steht für dokumentierbare, berichtsfähige und verlässliche CO₂-Kennwerte. Foto: Speira

„Mit unserem neuen Label VALIS definieren wir einen klaren und unabhängig geprüften CO₂-Grenzwert. Jedes Produkt, das dieses Label trägt, ist durch eine Environmental Product Declaration abgesichert und von einer externen Stelle bestätigt. Das bedeutet: eine CO₂-Performance, die dokumentiert, berichtet und verlässlich genutzt werden kann“, erklärt Cédric Rauhaus, Head of Marketing bei Speira.
VALIS richtet sich an Märkte, in denen Transparenz, belastbare Nachweise und nachvollziehbare Umweltkennzahlen eine zunehmende Rolle spielen. Das Label soll Kunden eine verlässliche Grundlage für Berichte, Audits und langfristige CO₂-Bilanzierungen bieten. Gleichzeitig reduziert die geprüfte Datengrundlage den internen Aufwand bei der Validierung von Umweltinformationen.

Legierungen für wichtige Märkte

Die Verifizierungen wurden nach ISO 14025:2006 durch das Tetis Institute durchgeführt, ein Spin-off der Universität Genua. Sie umfassen die wichtigsten kalt- und warmgewalzten sowie beschichteten Produkte aus dem Speira-Bereich Specialties. Dazu zählen vor allem Legierungen für Transportanwendungen und den Schiffbau, für Maschinenbau und Energietechnik sowie für funktionale und ästhetische Anwendungen in der Architektur.

Zuverlässiges Planungsinstrument

EPDs sind für Planer, Ingenieure und Verarbeiter ein wichtiges Instrument, um die Umweltauswirkungen von Produkten konkret zu vergleichen und Projekte nachhaltiger auszulegen. Besonders im Bausektor gewinnen solche Nachweise an Bedeutung. Zertifizierungssysteme wie BREEAM, LEED und DGNB setzen Environmental Product Declarations voraus oder berücksichtigen sie bei der Bewertung nachhaltiger Gebäude. Speiras CO₂-reduziertes Aluminium kann unter anderem in Fassadenelementen, Dachsystemen, Fenstern und Verschattungstechnik eingesetzt werden und damit einen Beitrag zu sogenannten Green Buildings leisten.
Die EPDs von Speira folgen dem Cradle-to-Gate-Ansatz. Berücksichtigt werden unter anderem der Einsatz von Primärmetall, internem und externem Schrott, Legierungszuschläge, Zusammensetzung, Schmelzen und Gießen sowie Walzen und Schneiden. Die zugrunde liegenden Lebenszyklusanalysen wurden von Alea Design erstellt, einem Spin-off der Universität Modena.
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Eine Übersicht der EPDs finden Sie hier…