IKB-Rohstoffradar Februar 2026 – Aluminium

Nach Angaben der IKB Deutsche Industriebank AG belief sich die globale Produktion von Primäraluminium im Jahr 2025 auf 73,8 Mio. Tonnen und lag damit um 1,4 % unter dem Vorjahresniveau. Regional zeigten sich dabei unterschiedliche Entwicklungen: In Südamerika und China wurde die Aluminiumproduktion jeweils um 1,9 % ausgeweitet. Den stärksten Produktionszuwachs verzeichnete Afrika mit einem Plus von 2,5 % gegenüber dem Vorjahr.

Quelle: MBI / IKB

Uneinheitlich entwickelten sich auch die Aluminiumbestände an den Börsen. An der London Metal Exchange (LME) lagen Ende Januar 2026 rund 3,2 % weniger Bestände als zum Ende des Vormonats und sogar 16,4 % weniger als im Januar 2025. An der Shanghai Futures Exchange (SHFE) hingegen überstiegen die Lagerbestände das Vorjahresniveau um 23 %.

Die Aluminiumpreise legten im vergangenen Jahr deutlich zu. Im Januar 2026 notierten die Preise für Primäraluminium um 22,5 % höher als ein Jahr zuvor, während Aluminium Alloy einen Preisanstieg von 15 % verzeichnete.

Ausblick: Bis zum Ende des ersten Quartals erwartet die IKB die Preise für Primäraluminium in einer Bandbreite von ±200 US-Dollar um die Marke von 3.200 US-Dollar je Tonne. Für Aluminium Alloy wird ein Preisband von ±100 US-Dollar um 2.500 US-Dollar je Tonne prognostiziert.