Gewinnerbeiträge des studentischen Designwettbewerbs 2026 von AEC und ET Foundation bekanntgegeben

Das Aluminum Extruders Council (AEC) und die Extrusion Technology Foundation (ET Foundation) haben die Gewinnerbeiträge des „Rick Merluzzi International Aluminum Extrusion Student Design Competition 2026“ bekanntgegeben.

Entwurf „E-VAWT“ (Extending Vertical Axis Wind Turbine) – Ausziehbare Windturbine mit vertikaler Achse. Foto: AEC

Studierende von Universitäten, Colleges und Designhochschulen sowie Schüler der Oberstufe aus aller Welt reichten mehr als 100 Beiträge ein, um die Chance auf ein Preisgeld in Form eines Stipendiums zu erhalten. Die AEC-Mitgliedsunternehmen MI Metals, Inc. (Oldsmar, FL), Pennex Aluminum Company LLC (Wellsville, PA) und Bonnell Aluminum (Newnan, GA) stifteten die Preisgelder, die sich auf insgesamt 17.500 US-Dollar beliefen. 

Sieben Studierende wurden im diesjährigen Wettbewerb mit Preisgeldern ausgezeichnet 

Den ersten Platz – verbunden mit einem Stipendium in Höhe von 5000 US-Dollar – belegt Octavia Chitty, Studentin im zweiten Studienjahr des Fachbereichs Industriedesign an der Purdue University (West Lafayette, Indiana), mit ihrem Entwurf „E-VAWT“ (Extending Vertical Axis Wind Turbine – Ausziehbare Windturbine mit vertikaler Achse). Dieses ausgeklügelte Design ermöglicht es der vertikalen Windturbine, den Rotordurchmesser ihrer vertikalen Achse mithilfe einer feststehenden Führungsschraubstange aus stranggepresstem Aluminium anzupassen. Sobald sich die Schraubstange dreht, gleitet das Rotorblatt der Windturbine entlang einer Führungsschiene aus Aluminiumprofil, wodurch sich der Turbinendurchmesser verringert; dies reduziert das Drehmoment und ermöglicht so einen sicheren Betrieb der Turbine auch bei starken Windverhältnissen. 

Den zweiten Platz – dotiert mit einem Stipendium von 4000 US-Dollar – belegt Shawn Chen, ebenfalls Student im zweiten Studienjahr des Fachbereichs Industriedesign an der Purdue University, mit seinem modularen Aufbewahrungssystem „Mule“ für den Einsatz auf Ladeflächen von Nutzfahrzeugen. Sein innovatives Design aus stranggepresstem Aluminium umfasst ein Regalsystem für die Ladefläche, das eine einfache Neukonfiguration und Organisation der „MuleBoxes“ ermöglicht. Handwerker und Landwirte können ihr Arbeitsfahrzeug so flexibel an spezifische Arbeitsanforderungen anpassen, um die Ladekapazität zu optimieren, die Suchzeit nach Werkzeugen zu verringern sowie Werkzeugdiebstahl und arbeitsbedingte Verletzungen durch ungünstige Hebevorgänge vorzubeugen. 

Der dritte Platz und ein Stipendium in Höhe von 3000 US-Dollar gingen an Stanislaw Zielonka, Student im zweiten Studienjahr im Fach Industriedesign an der Purdue University, für sein Vinylfolien-Schneidesystem LZRWrap. Das wandmontierte Gerät dient als Laser-Vinylfolienschneider und Präzisionsmessgerät für die Automobilindustrie. Es hält schwere Vinylrollen, optimiert den Arbeitsablauf und ist fester Bestandteil des Arbeitsbereichs von Fahrzeug-Folierungsstudios. Der effiziente Prozess nutzt ein langes, 20 x 20 Millimeter großes Aluminiumprofil und ein speziell angefertigtes Profil für die Schneide- und Messfunktionen. 

Der mit 3500 US-Dollar dotierte Preis der Sustainable Design Challenge wurde an Issiah Tabatt, Student im zweiten Studienjahr im Fach Industriedesign an der University of Wisconsin-Stout in Menomonie, Wisconsin, für sein Floatovoltaik-System zur Solarenergieerzeugung verliehen. Sein Design integriert Funktionen in das Aluminiumprofil für die Rahmenkonstruktion von Solarmodulen, die Verbindung der Module über einem Gewässer sowie die Unterbringung von Kabeln und Leitungen. Die Profile bieten strukturelle Unterstützung – so wird die Umweltbelastung minimiert und gleichzeitig die Langlebigkeit maximiert. 

Samuel Lenk, Student im dritten Studienjahr im Fach Industriedesign an der University of Wisconsin-Stout, erhielt für sein Wassersterilisations- und Kühlsystem aus extrudiertem Aluminium eine lobende Erwähnung für nachhaltiges Design und ein damit verbundenes Stipendium in Höhe von 1000 US-Dollar. Sein Entwurf bietet ein transportfreundliches System, das schnell und einfach in abgelegenen und technisch unterversorgten Gebieten eingesetzt werden kann, um Wasser zu sterilisieren und zu kühlen, wo der Zugang zu Filtration, UV-Sterilisation oder Jodtabletten eingeschränkt ist. Das extrudierte System nutzt die Wärmeleitfähigkeit von Aluminium, um das Wasser schneller abzukühlen. Die extrudierten Kühlkörper werden nach der Montage verschweißt und lassen sich direkt an einen handelsüblichen Propangastank für Sterilisationsanwendungen mittlerer bis großer Mengen anschließen. 

Lesen Sie hier mehr und sehen Sie sich Bilder aller preisgekrönten Studentendesigns des Jahres 2026 an. 

2026 Design Competition Winners | Aluminum Extruders Council