Aluminium richtig sortieren: Neues Test-Center von STEINERT

Während des digitalen Openings am 22. September 2020 geht die Sortierlinie der Division Metall-Recycling des neuen Test- und Entwicklungscenters offiziell in Betrieb. Vorführungen zur Trennung von Schwermetallen vom Leichtmetall stehen auf dem Programm, sowie die Veredelung von Aluminium ist Thema.

Im neuen Test Center können die Sortiersysteme – The Resource Search Engines – gleich einem realen Anlagenbau getestet werden.

Seit über 130 Jahren liegt das besondere Talent von Steinert darin, Maschinen zu bauen, mit denen seine Kunden Ressourcen suchen, finden und sortieren. Die Maschinen können mit Fug und Recht als Ressourcen-Suchmaschinen bezeichnet werden und erfüllen immer vielfältiger werdende Sortieraufgaben, die Steinerts Kunden helfen, ihr Sortiergut nicht nur profitabler zu verkaufen, sondern auch Ressourcen im Umlauf zu behalten.

Sortieraufgabe „Magnesium Reduktion“ ist gelöst

Die Abreinigung von Magnesium gelang Steinert erstmals in 2019 und ist auch Thema bei der Eröffnung. Innerhalb der Sortierstufen mit STEINERT XSS-T kann nämlich dank einer technischen Weiterentwicklung der Röntgen-Sortierer die Aluminiumqualität weiter steigern. Es ist möglich, die im Stoffstrom einiger Aluschrotte enthaltenen Anteile an freiem Magnesium um bis zu 96 % zu reduzieren.

Registrierung zur Digitalen Live-Show startet jetzt

Die Eröffnung erfolgt am 22. September um 10 Uhr CET in Form einer 90-minütigen Live-Show (am Nachmittag um 17 Uhr CET auf Englisch). Es ist eine interaktive Show, bei der die Gäste an vielen Stellen eingebunden werden. Eine Moderatorin führt durch Interviews mit den Steinert-Experten. Ein Überblick über die eingebaute Sortier-Technik ist der Fokus, in Frage & Antwort Runden können sich die Gäste live einbringen.

Jeweils im Anschluss an die Live-Shows findet eine Deep Dive Session zum Thema „Nichteisen-Metall Separation und Schwermetall-Sortierung“ statt. Das Online-Seminar gibt Antworten auf

  • die Gewinnung von NE-Metallen aus z.B. Schredder-Prozessen & MVA-Aschen
  • die Verbesserung von Aluminium-Qualitäten
  • die Trennung von Schwermetallen in einzelne Fraktionen

Sortierlinien auf Branchen optimiert

Mit dem Neubau verdreifacht das Unternehmen seine Test-Kapazitäten und kann flexibler auf Kundenwünsche eingehen. Und um dem Anspruch "Test before you Buy“ besser gerecht zu werden und immer genauere Antworten auf die Sortierziele Ausbringung, Reinheit und Profitabilität je Sortieraufgabe geben zu können, entstehen noch bis Ende dieses Jahres weitere Sortierlinien für die Bergbau und Abfall-Recycling Industrie. „Die Prozessreihenfolge der Sortiersysteme gleicht einem realen Anlagenbau. Wir freuen uns, dass jetzt noch mehr Kunden unsere Technologien ausprobieren können – und zwar vom Magnetscheider bis zur Sensor-basierten Sortierung wie z.B. Röntgentransmission, Röntgenfluoreszenz und Nah-Infrarot (NIR)“, sagt Peter Funke, CEO der Steinert Gruppe. Sieben Kilometer vom Kölner Hauptsitz der Firma Steinert entfernt zieht auch das Team für Forschung und Entwicklung unter das gemeinsame Dach in Pulheim. Auf diese Weise profitieren Kunden noch mehr von neuesten Entwicklungen.

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Über STEINERT

STEINERT blickt auf 130 Jahre Firmengeschichte zurück: Das Kölner Familienunternehmen gehört zu den weltweit führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Sensorsortierung und der magnetischen Separation im Abfall- und Metallrecycling, sowie Bergbau. Mit 340 Mitarbeitenden generiert STEINERT einen Jahresumsatz von rund 100 Millionen Euro. Neben 50 Vertriebspartnerschaften und Joint-Ventures auf der ganzen Welt besitzt das Unternehmen Tochtergesellschaften in Deutschland, Australien, Brasilien und in den USA.